Photoperiodischer Cannabis: Definition, Phytochrom-Mechanismus und Unterschied zu Autoflowering

Kategorien : Botanik und Biologie
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Photoperiodischer Cannabis bezeichnet Sorten, deren Blüte durch die Tageslänge ausgelöst wird: Sinkt die Lichtdauer unter einen kritischen Schwellenwert, in der Regel zwölf Stunden Licht gegenüber zwölf Stunden ununterbrochener Dunkelheit, schaltet die Pflanze vom Wachstum auf die Blüte um. Genau darin unterscheiden sich photoperiodische Cannabispflanzen von autoflowering Genetiken, bei denen allein das Alter der Pflanze den Blühbeginn bestimmt. Wer selbst anbaut, gewinnt damit die Kontrolle über Größe, Zeitpunkt und Blütezeit seiner Pflanzen.

Dieser botanische Leitfaden erklärt, was photoperiodisch genau bedeutet, wie der molekulare Mechanismus über Phytochrom und Florigen funktioniert, worin die Unterschiede zu Autoflowering liegen, warum Cannabis biologisch zu den Kurztagpflanzen zählt und welche ikonischen Sorten die Züchter über Jahrzehnte aus dieser Gruppe geformt haben. Ergänzt wird der Text um praktische Hinweise zum Lichtzyklus beim Anbau indoor und outdoor.

Was bedeutet photoperiodisch bei Cannabis?

Eine photoperiodische Pflanze ist eine Pflanze, deren Übergang von der vegetativen Phase in die Blütephase von der Photoperiode gesteuert wird, also vom Verhältnis zwischen Tag- und Nachtlänge. Solange die Lichtdauer über einem kritischen Schwellenwert liegt (meist 13 bis 14 Stunden), bildet die Pflanze weiter Blätter, Triebe und Wurzeln: Das ist die vegetative Phase. Erreicht die ununterbrochene Dunkelphase rund zwölf Stunden, löst ein internes hormonelles Signal das Blühprogramm aus. Diese biologische Uhr heißt Photoperiodismus, und Cannabis sativa ist unter den einjährigen Pflanzen ihr Musterbeispiel.

Zu dieser genetischen Großfamilie gehören die Unterarten Cannabis sativa und Cannabis indica im engeren Sinn, also die Genetiken aus den tropischen und subtropischen Zonen der Erde. Diese Pflanzen entwickelten sich in Regionen, in denen die kühle Jahreszeit durch kürzer werdende Tage angekündigt wird, ein verlässlicher Vorbote des Winters. Die lichtgesteuerte Blüte sichert die Reife der Samen vor den ersten Frösten. Die Unterart Cannabis ruderalis aus den nördlichen Breiten Russlands und Asiens hat diese Abhängigkeit dagegen verloren: Sie blüht altersgesteuert und liefert damit das Erbe moderner selbstblühender Genetiken.

Eine Sorte gilt also als photoperiodisch, sobald ihre Blüte von der Nachtlänge gesteuert bleibt. Dieses Merkmal wird dominant vererbt: Kreuzt man eine Kurztagpflanze mit einer Autoflowering-Sorte, ist die erste Generation überwiegend lichtgesteuert. Deshalb gehört die große Mehrheit der klassischen Cannabis-Linien in diese botanische Kategorie.

Wie funktioniert der Photoperiodismus beim Cannabis?

Der Mechanismus beruht auf einer Familie von Pigmentproteinen, den Phytochromen, die in allen höheren Pflanzen vorkommen. Diese Lichtrezeptoren liegen in zwei ineinander umwandelbaren Formen vor: Pr, empfindlich für Hellrot bei etwa 660 Nanometern, und Pfr, empfindlich für Dunkelrot bei etwa 730 Nanometern. Tageslicht wandelt überwiegend Pr in die aktive Form Pfr um. In der Dunkelheit der Nacht kehrt Pfr langsam zu Pr zurück. Das Verhältnis beider Formen bei Tagesanbruch wirkt wie eine molekulare Uhr, mit der die Pflanze die tatsächliche Länge der Nacht misst.

Überschreitet die ununterbrochene Dunkelphase den kritischen Schwellenwert von etwa zwölf Stunden, wird in den Blättern das Gen CONSTANS stark exprimiert. Es löst die Synthese eines beweglichen Proteins aus, des Florigens, wissenschaftlich als FLOWERING LOCUS T oder FT bezeichnet. Dieses Protein wandert über das Leitgewebe von den Blättern bis zu den Apikalmeristemen. Dort angekommen, aktiviert es die Kaskade der Blütengene und lenkt das zelluläre Programm auf die Bildung von Blütenständen um. Dieser molekulare Ablauf trennt klassische feminisierte Samen von Autoflowering-Sorten, deren Blüte einer inneren, vom Licht abgekoppelten Uhr folgt.

Die hohe Empfindlichkeit des Phytochrom-Systems erklärt, warum schon ein kurzer Lichteinfall mitten in der Nacht die Blüte stören kann: Er wandelt Pr künstlich in Pfr zurück und setzt die Messung der Skotoperiode auf null. Deshalb ist Lichtdichtheit im Indoor-Anbau so wichtig. Aus demselben Grund gilt Cannabis sativa in der Pflanzenphysiologie als klassisches Studienobjekt für die saisonale Steuerung der Blüte.

Die molekulare Kaskade hinter der Blüte einer photoperiodischen Sorte umfasst mehrere Stationen:

  • Das Phytochrom, ein Pigmentprotein, das je nach Lichtqualität zwischen den Formen Pr (660 nm) und Pfr (730 nm) wechselt.
  • Die innere circadiane Uhr, die aus dem Pr/Pfr-Verhältnis bei Tagesanbruch die Länge der ununterbrochenen Dunkelheit ableitet.
  • Das Gen CONSTANS, das in den Blättern aktiv wird, sobald die Dunkelphase den Schwellenwert überschreitet.
  • Das Florigen FT, in den Blättern gebildet und über das Leitgewebe zu den Apikalmeristemen transportiert.
  • Die Blütenidentitätsgene, die durch das eintreffende FT-Protein angeschaltet werden und das Wachstum auf Blütenstände umlenken.
Molekularer Mechanismus des Photoperiodismus: Phytochrom wird durch Licht auf dem Blatt einer einjährigen Pflanze aktiviert

Photoperiodisch oder autoflowering: worin liegt der Unterschied?

Der grundlegende Unterschied liegt in der Art des Signals, das die Blüte auslöst. Photoperiodischer Cannabis wartet auf ein äußeres Signal, das Absinken der Tageslänge unter den kritischen Wert. Autoflowering-Sorten blühen dagegen etwa zwei bis drei Wochen nach der Keimung, unabhängig vom Lichtzyklus. Diese Eigenständigkeit stammt aus dem genetischen Beitrag von Cannabis ruderalis, der nördlichen Unterart, die an kurze Sommer angepasst ist.

Zeitlich betrachtet hängt ein kompletter Indoor-Zyklus vom gewählten Plan ab: Die vegetative Phase kann je nach angestrebter Größe vier bis acht Wochen dauern, die Blütephase liegt je nach Linie typischerweise zwischen sieben und zwölf Wochen. Outdoor folgt der Zyklus den Jahreszeiten: Keimung im Frühjahr, Wachstum im Sommer, Blühbeginn um die Herbst-Tagundnachtgleiche, wenn die Nacht zwölf Stunden überschreitet, Reife im September oder Oktober je nach Breitengrad. Eine Autoflowering-Sorte durchläuft ihren gesamten Zyklus einschließlich Keimung in acht bis zehn Wochen.

Genetisch wird das Autoflowering-Merkmal von einem rezessiven Gen (aut) getragen. Die Kreuzung einer homozygot dominanten Kurztagpflanze (Aut/Aut) mit einer homozygot rezessiven Autoflowering-Pflanze (aut/aut) ergibt in der ersten Generation heterozygote, also weiterhin lichtabhängige Nachkommen (Aut/aut). Erst in der zweiten Generation treten stabile Autoflowering-Phänotypen auf. Diese mendelsche Mechanik erklärt, warum stabile Auto-Sorten mehrere Selektionszyklen brauchen.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten botanischen Unterschiede zusammen.

MerkmalPhotoperiodischer CannabisAutoflowering Cannabis
Auslöser der BlüteLichtsignal (Nacht ab 12 Stunden)Alter der Pflanze (2 bis 3 Wochen)
Genetische HerkunftTropische Sativa und IndicaNordische Ruderalis-Einkreuzung
Vegetative PhaseSteuerbar (4 bis 8 Wochen)Fest (etwa 2 bis 3 Wochen)
Gesamter Zyklus3 bis 5 Monate je nach Linie8 bis 10 Wochen
Autoflowering-GenAut/Aut (dominant)aut/aut (rezessiv)
LichtempfindlichkeitSehr hochKeine oder gering

Warum ist Cannabis eine Kurztagpflanze?

Klassischer Cannabis zählt botanisch zu den Kurztagpflanzen, ein etwas irreführender Begriff, denn gemeint sind eigentlich Langnachtpflanzen. Diese von den Pflanzenphysiologen Garner und Allard in den 1920er Jahren geprägte Einteilung umfasst Arten, deren Blüte einsetzt, sobald die ununterbrochene Dunkelheit einen kritischen Wert überschreitet. Cannabis stammt aus äquatorialen und subtropischen Zonen Zentralasiens, wo die ab der Herbst-Tagundnachtgleiche kürzer werdenden Tage die kühle Jahreszeit ankündigen. Die Blüte genau zu diesem Zeitpunkt zu starten, sichert die Samenreife vor dem ersten Frost.

Die Botanik unterscheidet drei Reaktionstypen bei einjährigen Pflanzen. Kurztagpflanzen blühen, wenn die Nacht einen Schwellenwert überschreitet: dazu gehören Cannabis, Chrysantheme, Weihnachtsstern und Soja. Langtagpflanzen blühen, wenn der Tag einen Schwellenwert überschreitet: Spinat, Salat oder Gerste. Tagneutrale Pflanzen blühen nach Alter oder anderen Signalen: Tomate, Gurke und eben die modernen Autoflowering-Sorten des Cannabis.

Die äquatoriale Herkunft der photoperiodischen Sativa-Genetiken erklärt ihre besondere kritische Photoperiode. Eine streng äquatoriale Linie, etwa kolumbianische oder thailändische Landrassen, blüht bei Zyklen sehr nahe an 12/12, was der dort ganzjährig gleichbleibenden Tageslänge entspricht. Indica-Linien aus den Bergketten des Himalaya, die weiter nördlich wachsen, starten ihre Blüte dagegen bei etwas längeren Photoperioden von rund 13 bis 14 Stunden Licht, damit sie ihren Zyklus vor dem Frost in der Höhe abschließen. Diese Anpassung an den Breitengrad erklärt einen großen Teil der Blütezeit-Unterschiede und bleibt bis heute die Grundlage der Zuchtarbeit mit regulären Samen.

Der in der botanischen Literatur gelegentlich verwendete Begriff nyktiperiodisch bezeichnet Pflanzen, deren Reaktion von der Nachtlänge und nicht von der Taglänge gesteuert wird. In der Praxis meinen photoperiodisch und nyktiperiodisch dieselbe biologische Realität: Die Länge der ununterbrochenen Dunkelheit steuert die Blütenuhr.

Kurztagpflanzen zur Herbst-Tagundnachtgleiche: die kritische Photoperiode löst die Blüte aus

Photoperiodische Cannabispflanzen indoor und outdoor anbauen

Im Innenraum bestimmt der Grower den Lichtzyklus selbst. Üblich ist ein Rhythmus von 18/6 (18 Stunden Licht, 6 Stunden Dunkelheit) für die vegetative Phase; die Pflanze wächst, solange der Grower ihr Zeit lässt. Der Wechsel auf 12/12 leitet die Blüte ein. Genau darin liegt der praktische Vorteil photoperiodischer Sorten: Höhe, Verzweigung und Zeitpunkt der Ernte lassen sich planen, weil der Schaltmoment frei gewählt wird. Wichtig ist eine wirklich dunkle Nachtphase, denn Lichtlecks können die Blüte verzögern oder Zwitterbildung begünstigen.

Weil ihre vegetative Phase beliebig verlängert werden kann, eignen sich photoperiodische Pflanzen außerdem als Mutterpflanzen. Unter Dauerlicht oder 18/6 bleiben sie im Wachstum und liefern über Monate Stecklinge, also genetisch identische Klone. Autoflowering-Sorten lassen das nicht zu, da ihre innere Uhr unabhängig vom Licht weiterläuft.

Im Freien übernimmt die Sonne die Steuerung. Ausgepflanzt wird nach den letzten Frösten im Frühjahr, die Blüte setzt von selbst ein, wenn die Nächte ab dem Spätsommer länger werden, geerntet wird je nach Linie und Region zwischen September und Oktober. Frühe Indica-dominante Sorten passen besser in kurze Sommer, während späte Sativa-Linien in nördlichen Lagen Gefahr laufen, nicht auszureifen. Das Sortiment an Cannabis-Samen deckt beide Fälle ab, vom kurzen Bergzyklus bis zur langen Haze-Blüte.

Der Eigenanbau durch Volljährige unterliegt in Deutschland den Regelungen des Cannabisgesetzes (CanG). Informieren Sie sich über die jeweils aktuellen rechtlichen Bestimmungen in Ihrem Wohnsitzland.

Indica, Sativa, Hybriden: ikonische photoperiodische Sorten

Das genetische Erbe des Cannabis wurde weitgehend über photoperiodische Sorten aufgebaut, selektiert und stabilisiert von den Pionieren unter den Saatgutbanken. Bei Barney's Farm stehen Tangerine Dream, Liberty Haze oder Critical Kush für lichtgesteuerte Linien, die beim Cannabis Cup in Amsterdam ausgezeichnet wurden. Jede dieser Sorten zeigt ein eigenes Terpen- und Wuchsprofil, das Ergebnis jahrelanger phänotypischer Selektion.

Bei Dutch Passion, 1987 in Amsterdam gegründet, finden sich photoperiodische Klassiker wie Skunk #1, Blueberry oder Mazar. Die Blütezeiten sind dort genau dokumentiert: Mazar blüht mit etwa acht bis neun Wochen vergleichsweise kurz, während reine Haze-Linien zwölf bis vierzehn Wochen bis zum Abschluss der Blüte brauchen können.

Auch andere Züchter prägten diese Genetiken: DNA Genetics mit der kalifornischen OG Kush, Sensi Seeds mit der Jack Herer, Barney's Farm mit der Pineapple Chunk. Die phänotypische Vielfalt dieser Großfamilie spiegelt die Evolution der Art über Jahrtausende, von den Landrassen Zentralasiens bis zu den modernen Hybriden aus den Niederlanden und Spanien.

Diese Sortengruppen prägen die Kataloge der bekannten Saatgutbanken:

  • Reine äquatoriale Sativa-Linien, Erben der kolumbianischen, jamaikanischen, thailändischen und afrikanischen Landrassen, mit langer Blüte von zwölf bis vierzehn Wochen.
  • Indica-Linien aus den Bergen des afghanischen Hindukusch, Pakistans oder des Kaschmir, mit kürzerer Blüte von acht bis zehn Wochen.
  • Moderne Sativa-Indica-Hybriden, stabilisierte Kreuzungen mit mittleren Zyklen von neun bis elf Wochen.
  • Kalifornische Cookies- und Dessert-Hybriden, Nachkommen von Girl Scout Cookies und Gelato, mit süßem Terpenprofil und neun bis elf Wochen Blüte.
  • Kalifornische Kush-Linien aus der OG Kush, die afghanisches Erbe und amerikanische Selektion verbinden, mit acht bis zehn Wochen Blüte.

Häufige Fragen zu photoperiodischem Cannabis

Was bedeutet photoperiodisch bei Cannabis?

Photoperiodisch bedeutet, dass die Blüte durch die Tageslänge ausgelöst wird. Solange die Pflanze mehr als etwa 13 Stunden Licht erhält, wächst sie vegetativ. Sinkt die Lichtdauer auf rund zwölf Stunden, startet über Phytochrom und Florigen das Blühprogramm. Indoor wird dieser Wechsel durch die Umstellung von 18/6 auf 12/12 gesteuert.

Wie lange brauchen photoperiodische Cannabispflanzen bis zur Ernte?

Die vegetative Phase dauert je nach gewünschter Größe vier bis acht Wochen, die Blütephase je nach Genetik sieben bis zwölf Wochen. Schnelle Indica-Linien schließen die Blüte in acht bis neun Wochen ab, reine äquatoriale Sativa-Linien brauchen zwölf bis vierzehn Wochen. Insgesamt liegt ein Zyklus meist bei drei bis fünf Monaten.

Welche drei Typen des Photoperiodismus gibt es?

Kurztagpflanzen blühen, wenn die Nacht einen kritischen Wert überschreitet: dazu zählt Cannabis. Langtagpflanzen blühen, wenn der Tag einen kritischen Wert überschreitet, etwa Spinat oder Salat. Tagneutrale Pflanzen blühen nach Alter oder anderen Signalen, etwa Tomate, Gurke und Autoflowering-Sorten.

Was ist der Unterschied zwischen Photoperiode und Skotoperiode?

Die Photoperiode ist die Lichtdauer innerhalb eines 24-Stunden-Zyklus, die Skotoperiode die zugehörige ununterbrochene Dunkelphase. Beim Cannabis steuert die Skotoperiode den Blühbeginn, weil das Phytochrom Pfr nur während der Dunkelheit langsam in Pr zurückkehrt.

Welche Rolle spielt das Florigen bei der Blüte?

Das Florigen, wissenschaftlich FLOWERING LOCUS T oder FT, ist ein bewegliches Protein. Es entsteht in den Blättern, sobald das Gen CONSTANS durch die Messung der Nachtlänge aktiviert wird, wandert über das Leitgewebe zu den Apikalmeristemen und startet dort die Kaskade der Blütengene.

Sind photoperiodische Sorten stärker als Autoflowering?

Das Wirkstoffprofil hängt vor allem von der Elterngenetik ab, nicht vom Typ des Blühzyklus. Frühe Autoflowering-Generationen galten wegen des eingekreuzten Ruderalis-Erbes als schwächer; moderne Auto-Sorten haben diesen Abstand durch mehrere Selektionszyklen weitgehend geschlossen.

Fazit: der Lichtzyklus als Steuerpult

Photoperiodischer Cannabis bildet die historische Grundlage des weltweiten genetischen Erbes, von den äquatorialen Landrassen über die Amsterdamer Klassiker bis zu den kalifornischen Hybriden. Wer den Photoperiodismus, die Rolle des Phytochroms und die Wirkung des Florigens versteht, versteht auch, warum der Wechsel von 18/6 auf 12/12 im Innenraum so präzise wirkt und warum die Herbstnächte im Freien dieselbe Aufgabe übernehmen. Für den Anbau bedeutet das vor allem Kontrolle: über die Größe der Pflanze, den Zeitpunkt der Blüte und damit über die Ernte.

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